Home / Superfood / Chaga Pilz

Chaga Pilz

Der Chaga Pilz ist ein Heilpilz aus der Eubiotik. Der Chaga Pilz ist ein auf Birken wachsender Baumpilz, der schon seit Jahrhunderten als bewährtes Heilmittel gilt. Bis heute ist der Chaga Pilz fest in finnischen und russischen Volksmedizin verwurzelt. 

Chaga Pilz
Der Chaga Pilz wächst auf Birken in subpolarem Klima.

Denn der Chaga Pilz erweist sich als wahres Naturheilmittel.

Die Liste seiner gesunden Eigenschaften ist lang. Sie liest sich wie das Einmaleins für gute Gesundheit:

Chaga Pilz Wirkungen und Vorteile:

  • blutreinigend
  • ist antioxidativ
  • Chaga Tee verhilft zu schöner, gesunder Haut
  • verbessert die Fließeigenschaften des Blutes
  • ist hochgradig entzündungshemmend
  • normalisiert den Blutdruck
  • stärkt das Immunsystem
  • regeneriert die Leber
  • erhöht die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit
  • verbessert die Gehirngesundheit
  • aktiviert die Zirbeldrüse
  • verbessert die Gesundheit der Nebennieren
  • senkt zu hohen Blutzucker

Aufgrund dieses breiten Wirkungspektrums ist es kein Wunder, dass der Chaga Pilz jüngst auch hierzulande bei gesundheitsbewussten Menschen in den Fokus rückt.

Doch was ist eigentlich drin im rätselhaften Chaga Pilz und bei welchen Krankheiten entfaltet er seine Heilkraft?

Was ist der Chaga Pilz?

Chaga Pilz
Der Chaga Pilz wird nach der Sammlung geschnitten und getrocknet.

Aufgrund seines eigentümlichen Aussehens ähnelt der Chaga wenig einem Pilz, denn er sieht unförmig und aus.

Hinter dem Chaga Pilz aus den polaren Wäldern verbirgt sich botanisch Schiefer Schillerporling (Inonotus obliquus). Der ungewöhnliche Vitalpilz ist ein Holzparasit und zählt, wie fast alle Pilze mit Heilwirkung, zu den Weißfäulepilzen.

Die Heilkraft des Chaga Pilzes steckt in der Nebenfruchtform, die keine Sporen bildet.

Diese Nebenfruchtform wächst als große schwarze Knolle auf Birken, seltener auf Erlen und Buchen, mit denen der Pilz eine Symbiose eingeht. Seine ganze Heilkraft entfaltet der Chaga Pilz jedoch nur auf Birken.

Chaga Pilz Aussehen 

Durch die zerklüftete bröckelige Oberfläche wirkt der Chaga Pilz fast wie ein schwärzlicher Auswuchs der Rinde – mitunter ähnelt er auch erstarrter Lava.

Im Inneren verbirgt sich ein Pilzkörper mit korkartiger Konsistenz und von zimtbrauner Färbung. Der Chaga Pilz kann stolze 40 Jahre alt werden. Im Durchschnitt erreicht der Inonotus obliquus jedoch ein Alter von 10 – 20 Jahren.

Chaga Pilz liebt Kälte

Chaga PilzDer Chaga Pilz kommt vor allem in kälteren Regionen vor und ist bis in die subarktischen Regionen verbreitet. Ein kaltes Klima stimuliert die Bildung von Vitalstoffen und Antioxidantien. Die dort gesammelten Exemplare weisen einen weit höheren Gehalt an gesundheitsfördernden Wirkstoffen auf.

Chaga Pilz Verbeitung

Der Chaga Pilz wächst sowohl in Skandinavien als auch in Russland und Zentralasien. Ideale Bedingungen findet er in den ausgedehnten Birkenwäldern Lapplands und der der sibirischen Tundra und Taiga vor – denn er bevorzugt die Birke als Wirtspflanze. 

Welche Art von Pilz ist Chaga?

Der Chaga Pilz gehört zu den ältesten Pilzarten überhaupt. Weißfäulepilze haben unseren Planeten bereits vor 300 Millionen Jahren besiedelt. Sie zersetzen im Laufe der Jahre das Holz des Wirtsbaums, bis er schließlich abstirbt.

Bei diesem Prozess baut der Chaga Pilz die im Stamm enthaltene Zellulose sowie das Lignin ab und verstoffwechselt es. Erst nach dem Absterben des Wirtsbaumes entwickelt er seinen Fruchtkörper und gibt seine Sporen ab.

Chaga Pilz in der Volksmedizin

In der Volksmedizin Finnlands und Russlands hat die Verwendung von Chaga Tee eine lange Tradition.

Es gibt sogar Hinweise, dass der Chaga Tee bereits im 11. Jahrhundert erfolgreich zur Bekämpfung von Krebs verwendet wurde. 

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts steht der Chaga Pilz sogar auf der offiziellen Arzneiliste. Der Vitalpilz wird bei Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts und als begleitendes Mittel bei Krebserkrankungen eingesetzt.

Bei einigen Volksstämmen wie bei den finnischen Lappen und den russischen Chanten gehört Tee aus Chaga Pilz zum täglichen Ritual. Ärzte stellten eine auffällig niedrige Zahl von Krebserkrankungen in diesen Volksgruppen fest. 

In Sibirien wird der Chaga Pilz oft zusammen mit anderen Vitalpilzen zusammen verwendet, wie dem Zunderschwamm und dem Birkenporling

Chaga Pilz Erfahrungen eines Nobelpreisträgers

Ein interessantes Detail: Der russische Nobelpreisträger für Literatur Alexander Solschenizyn beschrieb in seinem berühmten Buch „Krebsstation“ ebenfalls den Chaga Pilz.

Nicht ohne Grund – denn das Buch hat autobiografische Züge. Der Schriftsteller wurde selbst damit behandelt und war überzeugt, dass der Chaga Pilz ihn von seiner Krebserkrankung geheilt habe.

Chaga Pilz schützt vor Entzündungen

Früher stellte man in Russland aus der Asche der verbrannten Fruchtkörper und Wasser sogar eine desinfizierende Lösung her. Sie wurde für Waschungen der Genitalregion nach Geburten verwendet.

Das getrocknete Pulver des Chaga Pilzes auf kleine Schürfwunden und Verletzungen auf, um sie vor Entzündungen zu schützen.

Chaga Pilz Vitalstoffe

Der Chaga Pilz nimmt unter den Heilpilzen eine besondere Rolle ein. Wohl kaum ein anderer Pilz kann so viele verschiedene Vitalstoffe mit medizinischer Heilwirkung vorweisen.

Mehr als 200 biologisch aktive Substanzen und eine lange Reihe gesundheitsfördernder Inhaltsstoffe sind in dem Heilpilz zu finden. Wir haben uns die Wichtigsten einmal näher angesehen.

Chaga Pilz Antioxidantien

Antioxidantien spielen eine bedeutende Rolle in der Abwehr von Zellschäden. Sie machen freien Radikalen das Leben schwer und können den Alterungsprozess verlangsamen. Der Chaga Pilz schlägt mit seinen hohen Gehalt an Antioxidantien alle Rekorde.

Wie Forschungen zeigen stellt der Chaga Pilz stellt selbst weit bekanntere Superfoods, wie Gojibeeren, Granatäpfel und Heidelbeeren in den Schatten. Er übertrifft deren Antioxidantiengehalt um ein Vielfaches.

Experten sehen den Chaga Pilz als die gehaltreichste Quelle an Antioxidantien überhaupt. Daraus ergibt sich ein erhebliches Heilungspotenzial.

Chaga Pilz als Radikalfänger 

In erster Linie ist der bemerkenswert hohe Gehalt an Melanin, Polyphenolen und Betulin zu nennen. Alle Substanzen gelten als potente Antioxidantien und Radikalenfänger.

Melanin findet sich in der schwarzen bröckligen Schicht des Chaga Pilzes – daher auch die dunkle Farbe bei der Teezubereitung. Melanin schützt die Zellen vor Oxidation und damit vor Zellschäden.

Den Wirkstoff Betulin extrahiert der Pilz aus der weißen Birkenrinde, auf der er wächst. Neben den starken antioxidativen Eigenschaften fördert dieser Wirkstoff die Interferonproduktion.

Interferone spielen beim Reparaturmechanismus unserer DNA eine entscheidende Rolle und wirken Genmutationen entgegen.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Fähigkeit des Chaga Pilzes Krebszellen zu zerstören unter anderem darauf beruht. Dies zeigte sich bereits verschiedentlich in Versuchsreihen mit Mäusen.

Der Chaga Pilz enthält zahlreiche Inhaltsstoffe, die das Immunsystem stärken. Sie liefern nicht nur eine geballte Ladung Energie für unsere Abwehrkräfte – sie wirken auch tumorhemmend.

Beta-Glucan aus Chaga Pilz stimuliert die Abwehrkräfte

Beta-Glucane aus dem Chaga Pilz sind Verbindungen verschiedener Polysaccharide (Mehrfachzucker). Die Glukosemoleküle betätigen sich als Booster für unser Immunsystem. Sie stimulieren die Aktivität der weißen Blutkörperchen (Leukozyten), die wie eine Art Gesundheitspolizei in unserem Organismus agieren.

Leukozyten werden nicht umsonst auch als Fresszellen (Makrophagen) bezeichnet. Sie greifen eingedrungene Viren und Bakterien an und vernichten sie.

Beta-Glucan verlängert sogar deutlich die Lebenszeit der Leukozyten. Ganz nebenbei senkt Beta-Glucan den Cholesterinspiegel und reguliert den Blutzucker.

Triterpene aus Chaga  

Untypischerweise enthält der Chaga Pilz Triterpene – sie kommen sonst eher in Pflanzen vor. Diese Pflanzenstoffe aus der Gruppe der Lipide sind für die Bildung von Steroiden verantwortlich.

Steroide haben eine ähnlich entzündungshemmende Wirkung wie Kortison und sind wichtig für den Hormonhaushalt.

Außerdem leiten sich aus den Steroiden auch Sterole und deren Derivate ab. Dazu gehört unter anderem Ergosterol, das eine Vorstufe zum fettlöslichen Vitamin D darstellt. Das Sonnenvitamin ist unterem anderem für die Gesundheit von Knochen und Gewebe von Bedeutung.

Chaga Pilz Inotodiol

Eine Sonderstellung unter den Triterpenen nimmt das Inotodiol ein. Diese einzigartige Substanz wurde bisher nur im Chaga Pilz nachgewiesen. Inotodiol wird eine stark krebshemmende Wirkung zugeschrieben.

Ebenso besitzt Inotodiol antivirale Eigenschaften. So wirkt es hemmend auf:

  • Grippeviren
  • HIV Erreger
  • Malaria Viren 

Die Wirkung von Chaga Tee gegen verschiedene Virus-Erkrankungen mag auch mit seinem hohen Gehalt an Polyphenolen zusammenhängen.

Neben ihren entzündungshemmenden Eigenschaften haben Triterpene positive Auswirkungen auf die körpereigenen Abwehrkräfte.

Sie stimulieren die Produktion von Leukozyten und unterstützen die Funktion von Milz und Bauchspeicheldrüse.

Germanium im Chaga Pilz 

Mineralien werden nahezu für alle Vorgänge in unserem Organismus gebraucht und sind daher absolut lebensnotwendig. Der Chaga Pilz ist besonders reich an verschiedensten Mineralstoffen, Spurenelementen und Aminosäuren.

In der schwarzen Knolle verbergen sich nicht nur wertvolle Mineralien wie Kalium, Mangan, Zink und Bor, sondern auch das seltene organische Germanium.

Das Element Germanium ist ein potenter Sauerstoffkatalysator und betätigt sich als Radikalenfänger, indem es freie Radikale an sich bindet und damit unschädlich macht.

Chaga Pilz als Tonikum

Genauso breit gefächert wie die vielfältigen Vitalstoffe und Substanzen des Chaga Pilzes ist sein Wirkungsspektrum. Die Liste der positiven Attribute ist lang.

Der Vitalpilz ist nicht nur antioxidativ und entzündungshemmend – er besitzt auch antivirale und antibakterielle Eigenschaften. Außerdem stimuliert er das Immunsystem, stärkt die Abwehrkräfte und wirkt schmerzlindernd.

Nicht zu vergessen seine tumorhemmende Wirkung. In Studien konnten Chaga Extrakte das Wachstum von Tumorzellen aufhalten und Metastasenbildung hemmen. Bestimmte Stoffe wie Inotodiol und Betulin können zum Absterben der Krebszellen beitragen.

Forscher beobachteten, dass der Chaga Pilz in der Lage ist, toxische Substanzen auszuleiten und zur Reinigung des Blutes dienen kann. Damit unterstützen seine Wirkstoffe Organe wie Leber und Niere, die diese Aufgaben im Körper übernehmen.

Darüber hinaus wirkt Chaga Pilz ausgleichend auf viele Prozesse, die in unserem Körper ablaufen. Der Vitalpilz reguliert den Blutzuckerspiegel bei Diabetes Typ 2 auf natürliche Weise, indem er die Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse fördert.

Offenbar senkt Chaga Pilz auch die Cholesterinwerte. Damit hat er positive Auswirkungen auf die Blutfettwerte und beugt gefährlichen Ablagerungen in den Gefäßen vor. Zudem hat dieser schwarze Heilpilz eine ausbalancierende Wirkung auf den Blutdruck.

Hier ein Überblick der wichtigsten Eigenschaften:

  • stimuliert das Immunsystem
  • wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd
  • hemmt das Wachstum von Tumoren
  • reguliert den Blutzuckerspiegel
  • leitet toxische Stoffe aus
  • unterstützt die Funktion von Leber und Milz
  • gleicht Cholesterinwerte aus
  • senkt hohen Blutdruck

Chaga Pilz Studien

Schon seit den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts ist der Chaga Pilz in Russland immer wieder Gegenstand der Forschung.

Eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien wurde in der einstigen Sowjetunion durchgeführt. Dies zeigt das starke Interesse russischer Wissenschaftler, die Geheimnisse des seit Jahrhunderten in der russischen Volksmedizin verwendeten Heilpilzes zu ergründen. Sie sind von seiner Heilkraft beeindruckt.

Nicht umsonst empfiehlt die Akademie der Medizinwissenschaften in Moskau den Chaga Pilz zur begleitenden Behandlung von Krebserkrankungen. Doch auch internationale wissenschaftliche Studien belegen seine therapeutische Wirkung.

Besonders zahlreich sind Studien, die sich mit der krebshemmenden Wirkung des Chaga Pilzes auseinandersetzen.

So wiesen Wissenschaftler in ihren Studien (Nomura et al. 2008 und Chung et al. 2010) eine hemmende Wirkung auf das Krebswachstum nach. (1, 2)

Sie fanden heraus, dass diese Fähigkeit in hohem Maße auf das im Chaga enthaltene Inotodiol zurückzuführen ist.

Eine weitere Studie (Müllauer F. B. 2011) schreibt auch Betulin eine krebshemmende Wirkung zu – besonders im Zusammenspiel mit dem „guten Cholesterin “ HDL Cholesterin. (3)

Doch das ist nicht alles. Weitere Studien (unter anderem Kahlos et al. 1996) belegen eine hohe Hemmwirkung auf das Grippevirus (Influenza Typ A und B). In der Studie Shibnev V. A. et al. von 2011 wurde gar eine hemmende Wirkung auf Hepatitis C festgestellt.

Die Studie Park Y. M. et al. untersuchte 2005 die entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung. (4)

Chaga Pilz Anwendungsgebiete

Traditionell wird der Vitalpilz bei Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts eingesetzt – von der Gastritis bis hin zu Magengeschwüren.

Doch auch bei entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sowie der Autoimmunerkrankung Leaky Gut Syndrom (durchlässiger Darm) hat sich eine Behandlung mit Chaga Tee als hilfreich erwiesen. Hier kommen dem Darm die entzündungshemmenden Eigenschaften des Vitalpilzes zugute.

Die zahlreichen Vitalstoffe lassen Entzündungen abklingen und sorgen für den Aufbau einer gesunden Darmflora. Ist die Darmflora im Ungleichgewicht, ist auch die Immunabwehr gestört. Dadurch werden auch Fehlreaktionen des Immunsystems begünstigt.

Durch die immun stimulierende Wirkung des Chaga Pilzes werden schädliche Darmbakterien und Hefepilze auf natürlichem Wege vernichtet. Die Darmschleimhaut normalisiert sich und der Magen-Darm-Trakt kommt wieder zur Ruhe.

Chaga Pilz bei Diabetes 

Die im Chaga enthaltenen Polysaccharide, unter anderem Beta-Glucan, kurbeln die Tätigkeit der Bauchspeicheldrüse an, die das blutzuckersenkende Insulin produziert. Wird ausreichend Insulin ausgeschüttet, normalisiert sich der Blutzuckerspiegel.

Die in Chaga Tee gelösten Vitalstoffe senken außerdem die Aktivität bestimmter Enzyme. Diese Enzyme sind bei Diabetikern des Typs 2 erhöht und können zu Schäden an der Leber führen.

Außerdem unterstützt Chaga die Leber bei ihrer Aufgabe als Entgiftungsorgan. Hinzu kommt die cholesterinsenkende Wirkung, die ebenfalls zu einem gesunden Stoffwechsel beiträgt.

Chaga Pilz lindert Hautkrankheiten

Aufgrund seiner breiten Palette an Vitalstoffen kann der Chaga Tee auch bei Erkrankungen der Haut erfolgreich angewendet werden.

Durch seine immunstärkenden, entzündungshemmenden und blutreinigenden Eigenschaften ergibt sich ein positiver Synergieeffekt, der bei nahezu jeder Hauterkrankung Besserung verspricht.

Das Spektrum reicht von Akne, Juckreiz und Knötchenflechte über Befall mit Candidapilzen bis hin zu hartnäckiger Psoriasis (Schuppenflechte) und Neurodermitis.

Chaga Pilz bei Arteriosklerose

Ablagerungen in unseren Blutgefäßen sind Auslöser für ernsthafte Erkrankungen wie Bluthochdruck, Thrombose, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Schuld an diesen Verengungen der Arterienwände ist häufig ein zu hoher Cholesterinspiegel.

Der ist oft zivilisatorischen Faktoren wie ungesunde Ernährung, Stress und Bewegungsmangel geschuldet. Durch zu hohe Blutfettwerte bilden sich Schlacken, die sich mit der Zeit an den Gefäßwänden ablagern. Das führt zunächst zu Durchblutungsstörungen. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem kompletten Verschluss der Arterie.

Bestimmte Wirkstoffe im Chaga Pilz sorgen für eine Normalisierung des Cholesterinspiegels und beugen entzündlichen Prozessen in den Gefäßen vor.

Der hohe Gehalt an Antioxidantien neutralisiert zusätzlich freie Radikale, die die Zellen des Gefäßsystems angreifen. Dadurch ist der regelmäßige Genuss von Chaga Tee eine ideale vorbeugende Maßnahme gegen Arteriosklerose.

Chaga Pilz hemmt Krebs

Die Vitalstoffe im Chaga Pilz vereinen viele Eigenschaften auf sich, die bei der Bekämpfung von Krebs von Nutzen sein können.

Ganz vorne bei den herausragenden Eigenschaften ist hier die deutliche Stärkung des körpereigenen Immunsystems zu nennen. Durch die Stimulierung entstehen mehr Makrophagen, die Angreifer unschädlich machen. Außerdem greifen Vitalstoffe wie Betulin in die Interferonproduktion ein. Interferone spielen eine bedeutende Rolle bei der Tumorabwehr. Sie schützen die Zellen nicht nur vor Mutationen – sie leiten auch den Zelltod vorhandener Tumorzellen ein.

Der Chaga Pilz gilt in Russland bereits seit Jahrhunderten als probates Mittel gegen Krebs. Wie wir gesehen haben, zeigen verschiedene wissenschaftliche Studien seine tumorhemmende Wirkung.

Daher eignent sich der Chaga Extrakte, vor allem der Chaga Tee zur komplementären Behandlung von Krebserkrankungen – zumal keinerlei Nebenwirkungen zu erwarten sind.

Besonders effektiv scheint die Wirkung bei bösartigen Tumoren des Magen-Darm-Trakts sowie Lungen- und Hautkrebs zu sein. 

Wie sich gezeigt hat, lindert der regelmäßige Genuss von Chaga Tee die Nebenwirkungen von Chemotherapie und Bestrahlungen. Viele Patienten berichten über eine Verminderung der Symptome. Oft wird Chaga Tee zur Behandlung mit Jiaogulan Tee und Graviola kombiniert.

Chaga Pilz gegen Bluthochdruck

Viele Menschen leiden an Bluthochdruck ohne es zu wissen. Er entwickelt sich schleichend und macht anfangs keine Beschwerden. Hoher Blutdruck erhöht deutlich das Risiko für Herzerkrankungen und Schlaganfall und kann zur Schädigung der Nieren führen.

Neben gesunder Ernährung und viel Bewegung ist Chaga Tee eine gute Möglichkeit, den Blutdruck im Normalbereich zu halten. Seine blutdrucksenkende Wirkung beruht auf einem natürlichen ACE-Hemmer. Der Chaga Pilz ist also in der Lage, die Umwandlung bestimmter Enzyme zu hemmen, die die Blutgefäße verengen und so zu Bluthochdruck führen.

Darüber hinaus wirken die Vitalstoffe im Chaga direkt auf das sympathische Nervensystem. Stress und Angst haben Einfluss auf den Blutdruck – Herzfrequenz und Blutdruck erhöhen sich. Chaga Tee beruhigt das sympathische Nervensystem, erweitert die Blutgefäße und wirkt Stressreaktionen effektiv entgegen.

Chaga Pilz gegen Asthma

Chronisch entzündete Atemwege und stark verschleimte Bronchien machen Asthmatikern das Leben schwer. Atemnot und quälende Hustenanfälle sind die Begleiterscheinungen dieser Erkrankung.

Chaga Tee kombiniert mit Inhalationen des Heißwasserextrakts die Beschwerden lindern. So kann eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden.

Chaga entfaltet hier durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften eine heilsame Wirkung. Die Schleimbildung geht zurück und Sie können wieder freier atmen.

Die Vitalstoffe stärken die Widerstandskraft des Organismus und tragen so zu einer Besserung bei.

Chaga Tee: Dosierung und Anwendung

Je nach Art und Schwere der Erkrankung trinken Sie 2 – 3 mal täglich eine große Tasse Chaga Tee (300 – 400 ml). Nutzen Sie den Tee als vorbeugende Maßnahme, reicht eine Tasse täglich aus. Bei schweren Erkrankungen wie Krebs ist eine Kur mit drei Tassen täglich über einen längeren Zeitraum zu empfehlen.

Genießen Sie Chaga Tee am besten gleich morgens auf nüchternen Magen. Achten Sie darauf, den Tee stets eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten zu trinken. So können die Vitalstoffe am besten ihre Wirkung entfalten und Ihrem Körper in vollem Umfang zugutekommen.

Sie suchen Linderung bei Hauterkrankungen wie Psoriasis oder Neurodermitis? Wenden Sie den Heißwasserextrakt neben dem täglichen Genuss des Tees auch äußerlich an. Tragen Sie konzentrierten Chaga Tee auf die betroffenen Stellen auf und lassen ihn an Ort und Stelle trocknen.

Der Heißwasserextrakt aus dem Chaga Vitalpilz ist auch zum Inhalieren geeignet. Asthmatiker nehmen 1 – 2 Tassen Tee täglich zu sich und inhalieren zusätzlich 1 mal täglich 10 min die Dämpfe.

Die richtige Chaga Tee Zubereitung

Damit sich die ganze Heilwirkung des Vitalpilzes entfalten kann, gilt es bei der Zubereitung von Chaga Tee einiges zu beachten.

Am besten eignet sich der getrocknete Chaga Pilz in Brocken – vorzugsweise aus Wildsammlung in subpolaren Regionen. Hier können Sie sicher sein, dass alle wertvollen Vitalstoffe in vollem Umfang enthalten sind.

Geben Sie drei Brocken Chaga Pilz in einen Edelstahltopf und übergießen sie mit einem halben Liter Wasser (500 ml). Bringen Sie das Wasser zum Kochen und lassen Sie die Chaga Stücke etwa 10 min leicht köcheln. Nun gießen Sie den Sud durch ein Sieb direkt in die Tasse. Der Tee sollte eine braune Farbe, ähnlich wie Schwarztee, angenommen haben.

Werfen Sie die Stücke keinesfalls weg – denn Sie können bis zu 15 mal daraus Tee zubereiten. Bewahren Sie die Chaga Pilz Brocken bis zur nächsten Zubereitung in etwas Wasser im Kühlschrank auf (das Sie für den Tee verwenden können). Nach der fünften Abkochung sollten Sie die Pilzstücken 15 – 20 min kochen.

Fazit

Im Chaga Pilz vereinen sich eine Fülle gesundheitsfördernder Vitalstoffe. Mit diesem einzigartigen Heilpilz aus subpolaren Regionen lassen sich nachweislich positive Effekte bei vielen Erkrankungen erzielen.

Allerdings müssen Sie keineswegs krank sein, um von seiner immensen Heilwirkung zu profitieren. Vorbeugend einmal täglich genossen trägt Chaga Tee maßgeblich zum Erhalt Ihrer Gesundheit bei.

Quellen

1 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19035296 Inotodiol, ein Lanostan-Triterpenoid, aus Inonotus obliquus hemmt die Zellproliferation durch Caspase-3-abhängige Apoptose. Autor Dr. Nomura.

2 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20607061  Antikrebsaktivität von Verbindungen des Chaga Pilzes (Inonotus obliquus), in humanen Krebszellen und in Mäusen, die Sarcoma-180-Zellen tragen. Autor Dr. Chung

3 In Liposomen abgegebene Betulinsäure verringert das Wachstum von menschlichem Lungen- und Dickdarmkrebs in Mäusen, ohne systemische Toxizität zu verursachen. Dr. Mullauer

4  In vivo und in vitro entzündungshemmende und anti-nozizeptive Wirkungen des Methanolextrakts von Inonotus obliquus Dr. Young-Mi Park 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.